Energiewandlung
Die umgangssprachlichen Begriffe Energieumwandlung - auch Energiewandlung - und „Energieerzeugung“ werden im Allgemeinen zwar unterschiedlich verwendet, sind jedoch im naturwissenschaftlichen bzw. technischen Sinne nahezu identisch, wenn man den allgemeinen, mitunter auch falschen Sprachgebrauch unterstellt. Energie kann nicht „erzeugt“ werden, sie kann lediglich in unterschiedliche Erscheinungsformen gewandelt werden. Im Sprachgebrauch wird die Stromerzeugung jedoch oft (fälschlicherweise) als „Energieerzeugung“ bezeichnet. Der wissenschaftlich korrekte Begriff für jede Änderung einer Energieform ist Wandler und Wandlung.
Energie kann in verschiedenen Formen wie zum Beispiel kinetischer Energie oder thermischer Energie auftreten und auch von einer Form in die andere gewandelt werden. Verschiedene Arten solcher Wandlungen werden im Artikel Wandler aufgelistet und näher erläutert. Ein Beispiel ist die Reibung, die z.B. mittels einer Bremse als Wandler kinetische Energie in thermische Energie wandelt. Für die Energie gilt dabei stets der Energieerhaltungssatz. Es ist in einem abgeschlossenen System nicht möglich, Energie zu vernichten, weil dann gleichzeitig Energie gleichen Betrags in einer anderen Form erzeugt werden müsste, um den Erhaltungssatz für die Gesamtenergie zu erfüllen [1]. Energie ist äquivalent zur Masse und unterliegt der Entropie.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Energiewandlung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, dort kann man den Artikel bearbeiten.


